Babynamen
Immer wichtiger wird auch der internationale Effekt. Ein junger Mensch hat vielleicht gewisse Vorteile, wenn sein Vorname auch von Menschen ausgesprochen werden kann, die nicht die eigene Sprache sprechen. Beispielsweise ist der Jungenname "Mark" wohl von jedem Menschen aussprechbar. Bei der Wahl des Namens sollte man auch dessen Bedeutung erforschen. Es ist peinlich, wenn man einen Babynamen wählt, der in einer anderen Sprache ein Schimpfwort ist. Am besten gibt man den Babynamen, den man sich ausgesucht hat, einfach in eine Suchmaschine ein und schaut, welche Ergebnisse die Suche liefert. Oft findet man hier die Bedeutung eines bestimmten Babynamens.
Nicht zuletzt schreibt die deutsche Restsprechung gewisse Grundsätze für die Namensgebung vor. Ein Standesbeamter kann die Eintragung eines Namens ablehnen. Für die Unbedenklichkeit eines Vornamens kann man in Deutschland telefonisch oder schriftlich bei 2 deutschen Instituten anfragen - eines in Karlsruhe, eines in Leipzig. Diese Institute recherchieren, ob der gewünschte Babyname eine gewisse Tradition hat und können eine Bescheinigung zur Bewilligung der Namensgebung ausstellen. In Deutschland soll ein Vorname grundsätzlich als Name erkennbar sein, so dass man sein Kind nicht "Auto" oder ähnlich nennen darf. Auch hier gibt es Grenzfälle - in Einzelfällen wurden beispielsweise auch Vornamen akzeptiert, die wie eine Blume heißen. Grundsätzlich sollte der Vorname auch kein Markenname und kein Ortsname sein. Diese allgemein klingende Regelung schafft im Einzelfall jedoch auch Probleme - es gibt unzählige Marken und unzählige Ortsnamen. Aus diesen Überlegungen wird deutlich, dass es zwar einige grundlegende Regeln für die Namenswahl gibt, diese aber sehr weich gedeutet werden.